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Wusstest Du schon… ?

…, dass die Bioverfügbarkeit eine Messgröße beschreibt?

Sie misst den Grad, in dem Nährstoffe für die Absorption und Verwendung im Körper bereitgestellt werden. Die Versorgung des menschlichen Körpers mit Nährstoffen hängt nicht nur von der Menge eines Nährstoffes in Lebensmitteln ab, sondern auch von seiner Bioverfügbarkeit. Die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen ist sehr unterschiedlich und kann durch zahlreiche Faktoren beeinflusst werden.

Verschiedene Nährstoffe, einschließlich Proteine, Eisen und Vitamine, sowie die Formen, in denen sie im aufgenommenen Medium vorkommen, reagieren unterschiedlich auf Hemmstoffe und Verstärker. Erst durch die Nahrungs- Zubereitung, -Aufnahme, -Verdauung und -Absorption erhält der Körper die in der Nahrung enthaltenen Naturalien und Energie.

TIPP: Sorgt für tägliche Produktvielfalt auf dem Teller, um ein breiteres Spektrum an Nährstoffen eurem Körper zuzuführen.

 

Für alle, die es etwas genauer wissen wollen:

Die Bioverfügbarkeit gibt an, wie viel Prozent eines Nährstoffes bzw. Wirkstoffes auch wirklich im Organismus ankommen und dort wirken können bzw. wie gut dein Körper diesen aufnehmen kann. Daher ist die Bioverfügbarkeit nicht nur bei der Ernährung, sondern auch bei der Einnahme von Medikamenten wichtig.  So kann Kaffee die Bioverfügbarkeit einiger Nährstoffe reduzieren oder beispielsweise die Wirkung einer Arznei bei gleichzeitiger Einnahme von Fruchtsäften, Gojibeeren, Johanniskraut, Ginseng oder Ginkgo verstärken bzw. abschwächen.

Welche Kombination kann die Bioverfügbarkeit verbessern?
  • Die fettlöslichen Vitamine A, D, E, K sollten mit Öl kombiniert gegessen werden um ihre Wirkung und ihren Nutzen für unseren Körper entfalten zu können. Beispiele:
  1. Vitamin A = Karotten, Kürbis oder Brokkoli
  2. Vitamin D = Champignons
  3. Vitamin E = Blattgemüse
  4. Vitamin K = Mangold, Kohl + Zwiebeln
  • Eisen ( z.B. in Erbsen, Bohnen, Linsen, Vollkorngetreide) wird besser mit Vitamin C ( z.B. in Brokkoli, Sanddorn, Zitrone) aufgenommen
  • Calcium ( z.B. in Blattspinat, Broccoli) besser mit Vitamin D ( z.B. fettreicher Fisch, Steinpilze, Shiitake Pilze. Süßkartoffeln.)
Gute Kombinationen für eine optimale Nährstoffaufnahme sind zum Beispiel:
  • Vollkornhaferflocken mit Früchten, Nüssen und Samen, ➡️ schau dir hierzu unser Frühstücksbowl-Rezept an!
  • Getreide mit Orangensaft oder Vitamin-C-reichem Gemüse (Paprika)
  • Linsen oder Bohnen mit Petersilie und/oder Paprika
  • Green Smoothie = Spinat + Salat mit Zitrone und/oder Früchten

Wusstest Du schon… ?

…, dass nicht nur gegrillte Maiskolben schmecken? Hervorragend geeignet sind auch Spargel, Paprika, Tomaten, Zucchini, Auberginen und natürlich Kartoffeln, Feta und noch vieles mehr.

Unterschiedliche Marinaden sorgen für einzigartig und vielfältige Geschmackserlebnisse mit dem besonderen Gaumen-Kick. Das Einlegen in Sauce oder in eine Marinade schützt vor Austrocknen und Verbrennen.

TIPP: Statt Aluschalen oder Alufolie kann man beispielsweise das Grillgemüse auch in Backpapier gewickelt auf den Grill legen.

Wusstest Du schon… ?

…, dass grünes Blattgemüse der Alleskönner unter den Gemüsesorten ist?

Es gibt nicht nur Spinat und Mangold. Wir Europäer kennen 50 verschiedene grüne Blattgemüse. Zu dem grünen Blattgemüse zählen auch Salate wie der Feldsalat, Eichblattsalat, Radicchio, Chicoree, Chinakohl und viele mehr.

Auch einige Gartenkräuter und Wildkräuter werden dazu gezählt.

TIPP: Verwendet ruhig die Karottenblätter, Radieschenblätter oder die Blätter von Kohlrabi und Brokkoli, zum Beispiel in einem Pesto.

 

In grünem Blattgemüse steckt so viel Power und Vitalität und sind überwiegend heimisches Superfood, mit deren Lebenskraft und Energie es kein anderes Nahrungsmittel aufnehmen kann.

Grünes Blattgemüse ist ein hervorragender Lieferant für Vitamin K + C und Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Magnesium,Natrium und Phosphor und es ist reich an Eisen.

Spinat beispielsweise enthält pro 100 g 2 – 3 mal soviel Eisen wie FLEISCH.

Natürlich steckt auch ganz viel Chlorophyll darin…grüne Power pur

Je mehr Chlorophyll ein Lebensmittel enthält, umso höher ist sein gesundheitlicher Nutzen. Chlorophyll ist hilfreich beim Aufbau neuer Blutzellen.

Es unterstützt die Entgiftung von krebserregenden Substanzen und fördert die Regeneration von Strahlenschäden. Die entgiftenden Eigenschaften von Chlorophyll können zur Ausleitung von Schwermetallen und Umweltgiften wie z. B. Pestiziden oder Schimmelpilzgiften beitragen.

Studien zeigen, dass Chlorophyll in grünem Blattgemüse:

  • Demenz vorbeugen kann
  • vor Diabetes schützen kann
  • Einfluss hat auf gesundes und reines Blut
  • die Wundheilung unterstützt
  • für einen angenehmen Körpergeruch sorgen kann 

In 2011 empfahlen schwedische Wissenschaftler viel „Grünzeug“ zu essen, um den Muskelaufbau zu verbessern. Popeye hatte also Recht: Spinat macht stark

Wusstest Du schon… ?

…, dass unsere Ernährungsweise das Klima schonen kann? In Deutschland verursacht unsere Ernährung ein fünftel aller schädlichen Treibhausgasemissionen.

Essen wir mehr BIO-Obst, BIO-Gemüse, Hülsenfrüchte, Getreide und weniger tierische Produkte nutzt das nicht nur unserer Gesundheit, sondern auch dem Klima.

Einfach öfter mal auf Fleisch und Milchprodukte verzichten: Kleine Umstellung mit großer Wirkung.

 

Wusstest Du schon… ?

…, dass Rhabarber ein Stielgemüse ist? In Rhabarber ist reichlich Oxalsäure, eine natürlich vorkommende Fruchtsäure, enthalten.

Je später er geerntet wirde, desto mehr Oxalsäure ist enthalten und desto saurer schmeckt er. Daher lieber nicht roh essen, sondern durch Erhitzen die Oxalsäure weitestgehend unschädlich machen.

Keine Zeit zum Verarbeiten? Dann wickelt den BIO-Rhabarber in ein feuchtes Tuch und bewahrt ihn im Gemüsefach des Kühlschrankes auf. So bleibt er länger frisch und ist optimal geeignet für deinen selbstgemachten Kuchen oder Kompott.

Wusstest Du schon… ?

…, dass der Maiwirsing etwas milder und weniger kohlig als sein Winterverwandter ist. Die Blätter sind weniger kraus und liegen insgesamt lockerer und geschmeidiger aneinander.

Wirsing enthält, wie auch andere Kohlarten, eine Vorstufe von Vitamin C, welches erst durch Erhitzen erschlossen wird. In den Wirsing Blättern steckt jede Menge Vitamin B1 und B2, reichlich Kalium, Calcium und Phosphor.

TIPP: Durch vorsichtiges Garen wird es noch gesünder

Wusstest Du schon… ?

…, dass es über 220 verschiedene Arten der Gattung „Asparagus“ gibt? Das bedeutet „junger Trieb“ und wird abgeleitet vom griechischen „aspharagos“.

Bio-Spargel besteht zu 93% aus Wasser und enthält den besonderen Inhaltsstoff Asparaginsäure. Dieser regt die Nierenfunktion an und wirkt gleichzeitig entwässernd. Der Stängel kann bis zu 150 cm hochwachsen und blattartige Zweige bilden, an denen ab Juni kleine, gelbliche Blüten blühen.

Besonders zu empfehlen: frischer Spargel vom Demeter Verband. Dieser schließt Bodenbeheizung beim Spargelanbau in seinen Richtlinien aus. Also ein zusätzliches Plus für die Umwelt!

Wusstest Du schon… ?

…, dass die BIO-Erdbeere keine Frucht, sondern eine Nuss ist? Tatsächlich gehört das „rote Herz“ zu der Gattung der Sammelnussfrüchte. Das leckere, rote Fruchtfleisch ist nur eine Scheinfrucht – die eigentlichen Früchte sind die kleinen gelbgrünen Körner an der Oberfläche der Beere, in der ungefähr 40 Prozent der Antioxidantien stecken. Darum ist es besser, die Früchte bei der Herstellung von Erdbeermus oder ähnlichem nicht durch ein Sieb zu streichen.

Powerfrucht BIO-Erdbeeren: sie sind unter anderem eine Vitamin C Bombe. Sie enthalten sogar mehr Vitamin C als BIO-Orangen – und außerdem noch eine ganze Reihe von sekundären Pflanzenstoffen, wozu insbesondere Polyphenole wie Anthocyane, Quercetin, Kaempferol, Fisetin, Ellagsäure und Catechine gehören.

Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass BIO-Erdbeeren sowohl in Bezug auf die Prävention, als auch auf die Heilung von Krankheiten ein großes Potential haben.

TIPP: Zu viele BIO-Erdbeeren? Friert die frischen BIO-Beeren möglichst trocken ein und taut sie jederzeit wieder auf.