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BIO-Pastinaken

BIO-Pastinaken

Der vergessene Herbst-Hit ist wieder im biofruit-Sortiment. Wir zeigen euch, wie vielseitig und gesund das Wurzelgemüse sein kann.

Obwohl die BIO-Pastinake zu einem DER klassischsten Wurzelgemüsesorten Deutschland´s zählt, ist sie in den USA, Frankreich und Großbritannien lange Zeit bekannter und beliebter gewesen. Seit ein paar Jahren liegen Pastinaken wieder kulinarisch im Trend. Egal, ob Püree, Eintopf, gebacken, im Salat oder als klassische Beilage, die BIO-Pastinake kann vielseitig eingesetzt werden. Durch ihren leicht süßlichen, würzigen, aber auch gleichzeitig angenehm nussigen Geschmack, ist sie eine beliebte Zutat in der saisonalen Küche.

Ihr Herkunftsgebiet erstreckt sich von Europa bis nach Eurasien. Dabei zählt die Pastinake zum klassischen Herbst- und Wintergemüse, daher feiert sie auch ihre Saison von Oktober bis Mitte März.

Wie gesund sind BIO-Pastinaken wirklich? Das Wurzelgemüse enthält, wie die Kartoffel, relativ viele Kohlenhydrate und macht daher lange satt. Außerdem steckt in der Pastinake ein kleiner Gehalt von ätherischem Öl, welches auch in geringen Mengen antibakteriell wirken kann. Zudem deckt sie unseren täglichen Bedarf an Vitamin C und B-Vitaminen und an Mineralstoffen, wie beispielsweise Kalzium und Phosphor. Der erhöhte Magnesium-Gehalt stärkt das Nerven- und Muskelsystem. Das in der Pastinake enthaltene Pektin ist ein wichtiger Ballaststoff und fördert somit die Verdauung und den Stoffwechsel.

Alles in Allem ist die Pastinake ein klassischer Allrounder und wird häufig unterschätzt!

 

Hier findet ihr ein einfaches Rezept für eine leckere Kombination mit einem engen Verwandten der BIO-Pastinake, nämlich die BIO-Möhre:

BIO-Pastinaken- und BIO-Möhren-Pfanne mit Rosmarin und Pinienkernen

Zutaten:
  • 750 g BIO-Pastinaken (4-5 Stück)
  • 350 g BIO-Möhren (2-3 Stück)
  • 1 Bund BIO-Lauchzwiebeln
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 3 Zweige Petersilie
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 30 g Pinienkerne
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • Sahne
  • 1 BIO-Zitrone
  • 1 TL Zucker

 

 

Zubereitung:

1)BIO-Pastinaken und BIO-Möhren waschen und trocknen. Dann die BIO-Pastinaken in 1 bis 2 cm dicke Scheiben schneiden und die Möhren in kleine Würfel oder Stückchen. Die Lauchzwiebeln auch waschen, trocknen und in kleine Ringe schneiden.

2)Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pinienkerne kurz darin anbraten. Dann herausnehmen und beiseite stellen. Anschließend Pastinaken, Möhren und Lauchzwiebeln in der Pfanne mit etwas Öl goldbraun anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

3)Mit der Gemüsebrühe ablöschen und Petersilie und Rosmarin dazugeben. Mit etwas Zucker bestäuben, Sahne dazugeben und kurz aufkochen lassen.

4)Gemüse mit etwas Zitronensaft beträufeln und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf einen Teller geben und mit den Pinienkernen dekorieren und servieren.

 

TIPP !!!

Natürlich kann die Vielfalt der BIO-Gemüsezutaten variiert werden und beispielsweise durch Paprika oder Petersilienwurzeln ergänzt werden. Für die Feinschmecker empfehlen wir, alles mit 2 TL Currypulver zu verfeinern, um somit eine neue Geschmacksrichtung zu ergänzen.

BIO-Hokkaido Kürbis mit Walnuss-Pesto und BIO-Spinatsalat

Über den BIO-Hokkaido Kürbis

Wie könnte man den Frühherbst besser einleiten, als mit unserem BIO-Hokkaido Kürbis. So langsam schleicht sich der orangene Kürbis wieder in unser biofruit-Sortiment und lässt das Herz aller Herbst-Liebhaber höher schlagen. Nicht nur, weil man sich auf neue oder auch altbewährte Kürbisrezepte freut, sondern auch, weil unser BIO-Hokkaido Kürbis ganz schön was hinter der Schale sitzen hat.

Der vergleichweise eher kleine Kürbis stammt ursprünglich von der japanischen Nordinsel Hokkaido und wird seit den 90er Jahren auch hier in Europa angebaut. Der Hokkaido-Kürbis wiegt durchschnittlich zwischen ein bis drei Kilogramm. Ein bekanntes Merkmal dieser Sorte ist seine dunkelorange Schale, die durch den hohen Betakarotin-Gehalt so gefärbt ist. Besonders beliebt ist die japanische Sorte für ihr festes, faserarmes Fruchtfleisch, das einen aromatischen, leicht nussigen Geschmack hat.

Im Vergleich zu anderen Kürbissorten hat er einen deutlich höheren Umfang an Nährstoffen durch seinen niedrigeren Wasseranteil. Gleichzeitig wirkt der Hokkaido, wie alle Kürbissorten, auf eine natürliche Weise entwässernd, indem er die Nieren- und Blasenaktivität anregt. In Kombination mit seinem niedrigen Kalorien- und Fettgehalt ist der Hokkaido ein beliebtes Gemüse für leichte Gerichte oder sogar als gesunder Snack zwischendurch.

Außerdem muss man den Hokkaido-Kürbis vor dem Verzehr nicht unbedingt schälen, denn die Schale des Kürbisses kann ohne Bedenken mitgegessen werden. Sie enthält viel Vitamin A und einen hohen Anteil an Betakarotin.

WICHTIG: Achtet unbedingt auf die Reinigung und BIO-Qualität eures Kürbisses.In der Regel kommen die leckeren Kürbisse ab dem Frühherbst wieder in die Regale und sind auf dem Wochenmarkt zu finden.

GUT ZU WISSEN: Unsere BIO-Hokkaido Kürbisse beziehen wir von unserem Produzenten Pfalzmarkt frisch aus der Pfalz. Hier findet ihr mehr Infos über unser Erzeugerteam: https://www.pfalzmarkt.de/

Eine leichte Kost für ein unbeschwertes Mittagessen oder als perfekte Vorspeise für ein gemütliches Abendessen mit Freunden:

BIO-Kürbisscheiben mit Walnuss-Pesto und BIO-Spinatsalat:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 BIO-Hokkaido Kürbis
  • 60 g BIO-Babyspinat
  • 30 g Walnusskerne
  • eine Hand voll Petersilienspitzen
  • 5 g Salbei
  • Salz und Pfeffer
  • 50 ml Maiskeimöl
  • 70ml Olivenöl
  • 2 EL Weißweinessig
  • 20 g Honig oder Agavendicksaft
  • einen halben Block Feta oder Schafskäse

Zubereitung:

1) Zuerst wird das Pesto zubereitet: Dafür die Walnusskerne auf ein Backblech legen und im Ofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) 5 Minuten rösten, anschließend herausnehmen und abkühlen lassen. Nun die Petersilienblätter und die Salbeiblätter abzupfen und in kochendem Salzwasser 4 Sekunden blanchieren. Danach in ein Sieb gießen, abtropfen lassen und die Blätter kräftig ausdrücken. Anschließend die Walnüsse und Kräuter grob hacken, mit dem Maiskeimöl fein pürieren und in einer Schüssel mit 50 ml Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen.

2) Nun werden die Kürbisscheiben zubereitet. Dafür den Hokkaido-Kürbis waschen und trocknen. Anschließend halbieren und Kerne und Fasern mit einem Löffel herauskratzen. Eine Kürbishälfte in je 8 Spalten schneiden und in einer Schüssel mit Olivenöl, Honig, Salz und Pfeffer mischen und würzen. Diese nun auf ein Backblech legen und im Ofen bei 210 Grad (Umluft 180 Grad) 15-16 Minuten backen, dann herausnehmen und abkühlen lassen.

3) Den Spinat verlesen, waschen und trocknen. Dann den Spinat mit dem Pesto, restlichen Walnüssen und dem zerbröselten Feta vorsichtig vermischen und mit den Kürbisspalten servieren.

 

TIPP !!!
Achtet beim Kauf des BIO-Hokkaido Kürbisses auf dessen Zustand und die BIO-Qualität. Ein noch nicht reifer Kürbis würde zu hart sein, um ihn aufzuschneiden und zu kauen. UND: Wer keine Nüsse verträgt, kann auch anstelle von Walnüssen Knäckebrot oder getoastetes Brot in sein Pesto mischen. Und für alle Feinschmecker da draußen: Rosinen runden die nussig-süße Gesamtnote ab und bieten eine überraschende, aber gesunde süße Note im Spinatsalat.