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Wusstest Du schon… ?

…, dass ein Smoothie eine fantastische Art ist, Gemüse zu trinken?

Smoothies werden püriert und nicht entsaftet. Daher enthalten sie mehr sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine als ein Saft. Sie sind deshalb so lecker, weil sie den Vitalstoffreichtum von grünem Blattgemüse mit dem Energiegehalt und angenehmen Geschmack reifen Obstes kombinieren.

Den Smoothie füllt man am besten umgehend in Gläser, damit er sich nicht am Boden des Mixbehälters erwärmt. Dann sofort genießen, denn je weniger Zeit vergeht, desto geringer die Oxidation.

Ein Hochgeschwindigkeitsmixer zerkleinert das Blattgrün so fein, dass dessen wertvolle Bestandteile, wie zum Beispiel das Chlorophyll, optimal aufgeschlossen werden. Somit wird der feste Zellwandverband aus Pektinen und Faserstoffen aus dem Blattgrün gelöst.

Wusstest Du schon… ?

…, dass die Bioverfügbarkeit eine Messgröße beschreibt?

Sie misst den Grad, in dem Nährstoffe für die Absorption und Verwendung im Körper bereitgestellt werden. Die Versorgung des menschlichen Körpers mit Nährstoffen hängt nicht nur von der Menge eines Nährstoffes in Lebensmitteln ab, sondern auch von seiner Bioverfügbarkeit. Die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen ist sehr unterschiedlich und kann durch zahlreiche Faktoren beeinflusst werden.

Verschiedene Nährstoffe, einschließlich Proteine, Eisen und Vitamine, sowie die Formen, in denen sie im aufgenommenen Medium vorkommen, reagieren unterschiedlich auf Hemmstoffe und Verstärker. Erst durch die Nahrungs- Zubereitung, -Aufnahme, -Verdauung und -Absorption erhält der Körper die in der Nahrung enthaltenen Naturalien und Energie.

TIPP: Sorgt für tägliche Produktvielfalt auf dem Teller, um ein breiteres Spektrum an Nährstoffen eurem Körper zuzuführen.

 

Für alle, die es etwas genauer wissen wollen:

Die Bioverfügbarkeit gibt an, wie viel Prozent eines Nährstoffes bzw. Wirkstoffes auch wirklich im Organismus ankommen und dort wirken können bzw. wie gut dein Körper diesen aufnehmen kann. Daher ist die Bioverfügbarkeit nicht nur bei der Ernährung, sondern auch bei der Einnahme von Medikamenten wichtig.  So kann Kaffee die Bioverfügbarkeit einiger Nährstoffe reduzieren oder beispielsweise die Wirkung einer Arznei bei gleichzeitiger Einnahme von Fruchtsäften, Gojibeeren, Johanniskraut, Ginseng oder Ginkgo verstärken bzw. abschwächen.

Welche Kombination kann die Bioverfügbarkeit verbessern?
  • Die fettlöslichen Vitamine A, D, E, K sollten mit Öl kombiniert gegessen werden um ihre Wirkung und ihren Nutzen für unseren Körper entfalten zu können. Beispiele:
  1. Vitamin A = Karotten, Kürbis oder Brokkoli
  2. Vitamin D = Champignons
  3. Vitamin E = Blattgemüse
  4. Vitamin K = Mangold, Kohl + Zwiebeln
  • Eisen ( z.B. in Erbsen, Bohnen, Linsen, Vollkorngetreide) wird besser mit Vitamin C ( z.B. in Brokkoli, Sanddorn, Zitrone) aufgenommen
  • Calcium ( z.B. in Blattspinat, Broccoli) besser mit Vitamin D ( z.B. fettreicher Fisch, Steinpilze, Shiitake Pilze. Süßkartoffeln.)
Gute Kombinationen für eine optimale Nährstoffaufnahme sind zum Beispiel:
  • Vollkornhaferflocken mit Früchten, Nüssen und Samen, ➡️ schau dir hierzu unser Frühstücksbowl-Rezept an!
  • Getreide mit Orangensaft oder Vitamin-C-reichem Gemüse (Paprika)
  • Linsen oder Bohnen mit Petersilie und/oder Paprika
  • Green Smoothie = Spinat + Salat mit Zitrone und/oder Früchten