Beiträge

Wusstest Du schon… !?

…, dass Pilze botanisch nicht zum Gemüse zählen?

Sie haben ihr eigenes Universum in der Ordnung der „Fungi“. Dort werden sämtliche Pilzarten zusammengefasst. Pilze betreiben im Gegensatz zu anderen Pflanzen keine Fotosynthese. Sie bestehen mit ihren Fruchtkörpern nicht aus Zellstoff sondern aus Chitin.

Außerdem enthalten sie neben B-Vitaminen auch Vitamin D. Der darin enthaltene Anteil kann den Vitamin D-Bedarf eines Erwachsenen zwar nicht decken, den Bedarf jedoch unterstützen. Ebenso viele Mineralstoffe wie Eisen, Kupfer, Selen, Phosphor und Kalium sind in den kleinen Pilzlingen zu finden.

TIPP: Pilze waschen oder nicht? Ich säubere sie jedenfalls nur mit einem Pinsel oder Küchentuch.

Wusstest Du schon… !?

…, dass wir am liebsten BIO-Äpfel und BIO-Tomaten im Jahr essen?

Der pro Kopf Verbrauch in Deutschland beträgt bei BIO-Obst:

  • Äpfel: 21 kg
  • Bananen: 12,4 kg
  • Trauben: 5,3 kg
  • Pfirsiche: 3,9 kg
  • Erdbeeren: 3,5 kg.

Das Lieblingsbiogemüse der Deutschen sind:

  • Tomaten; 11,4 kg
  • Möhren: 8,3 kg
  • Zwiebeln: 7,5 kg
  • Gurken: 7,4 kg
  • bunte Paprika mit 5,9 kg pro Haushalt.

TIPP: Achtet beim Kauf von BIO- Obst und Gemüse auf den Saisonkalender. So kauft ihr günstiger, es schmeckt besser und ist außerdem gesünder.

Wusstest Du schon… !?

…, dass es keine genaue Definition für Superfood gibt?

Superfoods enthalten verschiedene Nähr- und Vitalstoffe in hoher Konzentration. Außerdem enthalten sie viel Eiweiß und haben eine antioxidative Wirkung. Sie können vorbeugend, beziehungsweise präventiv, gegenüber Krankheiten wirken.

Damit sind häufig Samen, wie Chiasamen, oder bestimmte Beeren, wie beispielsweise Heidelbeeren oder auch die Acai-Beere, gemeint.

TIPP: Kein Lebensmittel, auch kein Spinat, macht uns zum Superhelden und kann unseren täglichen Bedarf an Nähr- und Mineralstoffen komplett decken. Superfoods funktionieren nur, wenn sie in eine ausgewogene Ernährung eingebaut und mit genügend Bewegung kombiniert werden.

Wusstest Du schon… !?

…, dass in 2019 der BIO-Lebensmittelhandel ein Umsatzplus von circa 9,7 % verzeichnen konnte? Dafür sagt das Klima DANKE!

Mittlerweile stammt jedes 7. Ei von einer Bio-Henne.

Wir haben uns mal die gesamte Verkaufsmenge von allen BIO-Produkten angeguckt:

Top 1 Eier = 14,1 %

Top 2 Mehl = 12,1 %

Top 3 Milch = 10,1 %

Top 4 Speiseöl 9,2 %

und erst an fünfter Stelle steht das BIO-Obst und BIO-Gemüse (bzw. Frischgemüse) mit 8,1 %. 

Wusstest Du schon… ?

…, dass ein Smoothie eine fantastische Art ist, Gemüse zu trinken?

Smoothies werden püriert und nicht entsaftet. Daher enthalten sie mehr sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine als ein Saft. Sie sind deshalb so lecker, weil sie den Vitalstoffreichtum von grünem Blattgemüse mit dem Energiegehalt und angenehmen Geschmack reifen Obstes kombinieren.

Den Smoothie füllt man am besten umgehend in Gläser, damit er sich nicht am Boden des Mixbehälters erwärmt. Dann sofort genießen, denn je weniger Zeit vergeht, desto geringer die Oxidation.

Ein Hochgeschwindigkeitsmixer zerkleinert das Blattgrün so fein, dass dessen wertvolle Bestandteile, wie zum Beispiel das Chlorophyll, optimal aufgeschlossen werden. Somit wird der feste Zellwandverband aus Pektinen und Faserstoffen aus dem Blattgrün gelöst.

Wusstest Du schon… ?

…, dass Kreuzblütler ihren Namen den vier kreuzförmig angeordneten Blütenblättern an deren Blüten verdanken?

Zu ihnen zählen etliche Kohlsorten, Wurzel- und Knollenpflanzen und auch Zierpflanzen. Kreuzblütler zählen zu den Lebensmitteln, die eine gesundheitsfördernde, sogar heilende Wirkung besitzen.

Maßgeblich für die Wirkung der Kreuzblütler verantwortlich sind die Senföle bzw. Senfölglykoside, allen voran das Sulforphan. Es hat die besondere Eigenschaft Eiweißstoffe zu zerstören, die zur Zellteilung entarteter Zellen notwendig sind. Dadurch kann die Ausbreitung der entarteten Zellen gehemmt werden. Um das Auslaugen von Nährstoffen zu minimieren, gibt man das Gemüse direkt ins kochende Wasser. Anders bei Kraftbrühen, welche kalt angesetzt werden.

 

 

Wusstest Du schon… ?

…, dass das Essen von saisonalem und regionalem BIO-Obst und BIO-Gemüse nicht nur den Geldbeutel, sondern auch das Klima schont? Außerdem ist es sowieso viel gesünder. Am besten gedeiht saisonales BIO-Obst und BIO-Gemüse, wenn Licht und Witterung ideal sind oder auch im Einklang mit der Natur. Denn genau dann wachsen Pflanzen kraftvoll, schmecken aromatisch und werden in voller Reifepracht geerntet.

So bietet jedes Produkt ein vollmundiges Aroma und volle Vitaminpower, denn was zu früh geerntet wird, baut nur einen Bruchteil an Vitaminen und Mineralien auf.

Wer einen Saisonkalender hat, kann BIO-Obst und BIO-Gemüse anhand dieses dann auch einkaufen.

 

Wusstest Du schon… ?

…, dass die Bioverfügbarkeit eine Messgröße beschreibt?

Sie misst den Grad, in dem Nährstoffe für die Absorption und Verwendung im Körper bereitgestellt werden. Die Versorgung des menschlichen Körpers mit Nährstoffen hängt nicht nur von der Menge eines Nährstoffes in Lebensmitteln ab, sondern auch von seiner Bioverfügbarkeit. Die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen ist sehr unterschiedlich und kann durch zahlreiche Faktoren beeinflusst werden.

Verschiedene Nährstoffe, einschließlich Proteine, Eisen und Vitamine, sowie die Formen, in denen sie im aufgenommenen Medium vorkommen, reagieren unterschiedlich auf Hemmstoffe und Verstärker. Erst durch die Nahrungs- Zubereitung, -Aufnahme, -Verdauung und -Absorption erhält der Körper die in der Nahrung enthaltenen Naturalien und Energie.

TIPP: Sorgt für tägliche Produktvielfalt auf dem Teller, um ein breiteres Spektrum an Nährstoffen eurem Körper zuzuführen.

 

Für alle, die es etwas genauer wissen wollen:

Die Bioverfügbarkeit gibt an, wie viel Prozent eines Nährstoffes bzw. Wirkstoffes auch wirklich im Organismus ankommen und dort wirken können bzw. wie gut dein Körper diesen aufnehmen kann. Daher ist die Bioverfügbarkeit nicht nur bei der Ernährung, sondern auch bei der Einnahme von Medikamenten wichtig.  So kann Kaffee die Bioverfügbarkeit einiger Nährstoffe reduzieren oder beispielsweise die Wirkung einer Arznei bei gleichzeitiger Einnahme von Fruchtsäften, Gojibeeren, Johanniskraut, Ginseng oder Ginkgo verstärken bzw. abschwächen.

Welche Kombination kann die Bioverfügbarkeit verbessern?
  • Die fettlöslichen Vitamine A, D, E, K sollten mit Öl kombiniert gegessen werden um ihre Wirkung und ihren Nutzen für unseren Körper entfalten zu können. Beispiele:
  1. Vitamin A = Karotten, Kürbis oder Brokkoli
  2. Vitamin D = Champignons
  3. Vitamin E = Blattgemüse
  4. Vitamin K = Mangold, Kohl + Zwiebeln
  • Eisen ( z.B. in Erbsen, Bohnen, Linsen, Vollkorngetreide) wird besser mit Vitamin C ( z.B. in Brokkoli, Sanddorn, Zitrone) aufgenommen
  • Calcium ( z.B. in Blattspinat, Broccoli) besser mit Vitamin D ( z.B. fettreicher Fisch, Steinpilze, Shiitake Pilze. Süßkartoffeln.)
Gute Kombinationen für eine optimale Nährstoffaufnahme sind zum Beispiel:
  • Vollkornhaferflocken mit Früchten, Nüssen und Samen, ➡️ schau dir hierzu unser Frühstücksbowl-Rezept an!
  • Getreide mit Orangensaft oder Vitamin-C-reichem Gemüse (Paprika)
  • Linsen oder Bohnen mit Petersilie und/oder Paprika
  • Green Smoothie = Spinat + Salat mit Zitrone und/oder Früchten

Wusstest Du schon… ?

…, dass nicht nur gegrillte Maiskolben schmecken? Hervorragend geeignet sind auch Spargel, Paprika, Tomaten, Zucchini, Auberginen und natürlich Kartoffeln, Feta und noch vieles mehr.

Unterschiedliche Marinaden sorgen für einzigartig und vielfältige Geschmackserlebnisse mit dem besonderen Gaumen-Kick. Das Einlegen in Sauce oder in eine Marinade schützt vor Austrocknen und Verbrennen.

TIPP: Statt Aluschalen oder Alufolie kann man beispielsweise das Grillgemüse auch in Backpapier gewickelt auf den Grill legen.

Wusstest Du schon… ?

…, dass grünes Blattgemüse der Alleskönner unter den Gemüsesorten ist?

Es gibt nicht nur Spinat und Mangold. Wir Europäer kennen 50 verschiedene grüne Blattgemüse. Zu dem grünen Blattgemüse zählen auch Salate wie der Feldsalat, Eichblattsalat, Radicchio, Chicoree, Chinakohl und viele mehr.

Auch einige Gartenkräuter und Wildkräuter werden dazu gezählt.

TIPP: Verwendet ruhig die Karottenblätter, Radieschenblätter oder die Blätter von Kohlrabi und Brokkoli, zum Beispiel in einem Pesto.

 

In grünem Blattgemüse steckt so viel Power und Vitalität und sind überwiegend heimisches Superfood, mit deren Lebenskraft und Energie es kein anderes Nahrungsmittel aufnehmen kann.

Grünes Blattgemüse ist ein hervorragender Lieferant für Vitamin K + C und Mineralstoffen wie Calcium, Kalium, Magnesium,Natrium und Phosphor und es ist reich an Eisen.

Spinat beispielsweise enthält pro 100 g 2 – 3 mal soviel Eisen wie FLEISCH.

Natürlich steckt auch ganz viel Chlorophyll darin…grüne Power pur

Je mehr Chlorophyll ein Lebensmittel enthält, umso höher ist sein gesundheitlicher Nutzen. Chlorophyll ist hilfreich beim Aufbau neuer Blutzellen.

Es unterstützt die Entgiftung von krebserregenden Substanzen und fördert die Regeneration von Strahlenschäden. Die entgiftenden Eigenschaften von Chlorophyll können zur Ausleitung von Schwermetallen und Umweltgiften wie z. B. Pestiziden oder Schimmelpilzgiften beitragen.

Studien zeigen, dass Chlorophyll in grünem Blattgemüse:

  • Demenz vorbeugen kann
  • vor Diabetes schützen kann
  • Einfluss hat auf gesundes und reines Blut
  • die Wundheilung unterstützt
  • für einen angenehmen Körpergeruch sorgen kann 

In 2011 empfahlen schwedische Wissenschaftler viel „Grünzeug“ zu essen, um den Muskelaufbau zu verbessern. Popeye hatte also Recht: Spinat macht stark